Montag, 5. November 2007

St Petersburg

So, aber jetzt. Hier wieder mal ein Bericht und ein paar pics.
Ich war mit Jakline vom 01. - 04. November in St. Petersburg. Es war zwar arschkalt, aber dafür echt schön. Von Regen, Sonne bis hin zu in Dubai selten gesichtetem Schnee, war alles dabei!

In 4 Tagen waren wir in ca. 4 Museen, einmal im Theater, einmal im Ballet und jeden Abend in einem echt netten Restaurant. So viel Kultur hab ich nicht mal in Wien in den letzten 10 Jahren absolviert...
Ein Museum durfte ich mir aussuchen (man beachte die Wehmut in diesen Worten... :-)) und da war die Wahl gleich klar. Meinem Vater und dem Gernot hätte es dort sicher genau so gefallen wie mir. Wir waren im Arsenal, dem Militärmuseum von St. Petersburg und da ist von Uralt bis Neuzeit alles ausgestellt, was den Stolz der russischen Armee darstellt. Es gab auch einen eigenen Kalashnikov Raum :-)

Die Russen in St. Petersburg sind Gerüchten zu Folge gebildeteter als im Rest des Landes. Mag sein, was ihre Gastfreundschaft betrifft, so ist die eher russisch als gastlich :-) Nachdem ich aber genau damit gerechnet habe und ein freundlicher Russe ohnehin nur all meine Klischees über Bord geworfen hätte, hat das genau gepasst. Und nachdem in Dubai einem jeder mit Sir und Boss anredet und dauernd blöd grinst, war ein wenig deftige Unfreundlichkeit genau das Richtige für ein paar Tage! :-)

Eigentlich sind sie eh alle super nett, nur muss man erst mal das Eis brechen. Und das ist wetterbedingt ziemlich dick!

Sonst war es aber echt genial. Die Stadt wird nicht umsonst Venedig des Nordens genannt. Die Neva zieht sich durch ganz St. Petersburg, vorbei an endlosen Reihen voll wunderschöner Architektur aus dem 18. Jahrhundert. Man sieht echt, dass Katharina und co damals scheinbar genug Kohle hatten.

Englisch sprechen übrigens nur die wenigsten und zu meiner sehr grossen Überraschung, wurden nirgendwo US Dollar akzeptiert. Gut, dass ich in Dubai noch alles in Dollar gewechselt habe. Weder Taxis, noch am Flughafen, noch in Restaurants, keiner nimmt Dollar. Putin sei Dank.

Anyway, davon abgesehen hatten wir eine echt tolle Zeit und ich würde sicher wieder hinfliegen. Das nächste mal vielleicht dann aber im Sommer! :-)


Hier kommentarlos alle Bilder.

Restaurant (Kaviar)

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Fisch aus Glas zu Vodka

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Kaviar

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Kaviar pancackes and sauce

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Unser Hotel in St. Petersburg, das Ambassador. Sehr empfehlenswert!

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Lobby 2

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Jakline vor St Peter Church

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Das selbe mit mir

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Peter the great monument on horse

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Blick auf Neva (gruseliges Wetter)

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Schiffhauer Statue, angreifen bringt angeblich Glück.

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Eingang zur Hermitage, dem grössten Museum Russlands. War echt toll.

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Inside

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Diverse Gemälde, hier Rubens

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Van Dyck

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Diverse Kunstobjekte / Museum snapshots

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Thron von Katarina

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Michelangelo Skulptur

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Jupiter Statue

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Diverse

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(venus)

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Ägyptische Sektion

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Mumie

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Neva Bootsfahrt snapshots

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(Kirche von St Petersburg, das Wahrzeichen von St. Petersburg)

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Altes Segelschiff (Schulkadettenschiff der russichen Marine)

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U-Boot

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Schöner Torbogen

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Altes Holzschiff (Fitness center, Restaurant)

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Arsenal aussen

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Innenhof

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Ausstellung Innen, alte Kanonen

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Statue

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Diverse Geschütze (Haubitzen, Flak, Instrumente, ...)

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Geschützmesser, Schussrichtung, Ausrichtung

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Radar?

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Bolschevitenstatue

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“Lasst uns zu den Waffen greifen“

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“Lasst uns Moskau verteidigen”

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Hund mit Gasmaske

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Der Feind hört mit!

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Bekannte Fahne

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AK 47 Sammlung

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General Kalashnikov

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Plakat Deutsch

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Langstreckenrackete

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Triebwerk

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Mariinsky Ballet.

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Puschkin Café – Jaklin

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Ich

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Speisekarte auf Russisch („snack under vodka“)

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Montag, 22. Oktober 2007

More Wakeboarding

Damit der Blog am Leben bleibt und weil mir nichts spannenderes einfällt, hier ein noch ein paar pics vom wakeboarden. Hab jetzt mein eigenes Board und das macht echt Sinn. Muss mich nicht dauernd an neue Grössen, unterschiedliche Bindungen und dergleichen gewöhnen und mit dem eigenen Board die Marina entlang zu spazieren, macht darüber hinaus fetten Eindruck auf die Ladies!! .-)

Chronologisch:

Sprung ins Wasser

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Vorbereiten

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Raus aus dem Wasser

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Den Wake schön von weit aussen anfahren, hier zu sehen ein so genannter toe side approach. Klingt auf Englisch natürlich um Welten besser als auf Deutsch (Zehenseitenanfahrt?)

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Uuuunnnddd

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JUMP!!

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Und jetzt das Ganze mit dem Surfboard. Wohlgemerkterweise gibt es hier keine Schlaufen für die Füsse und daher ist das Ganze a) sehr wackelig und b) mit kurzer rope. Aber das Gefühl á la Keanue Reeves einen auf Point Break zu machen ist schon cool!

Also, nochmal das Ganze. Aus dem Wasser:

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Na bitte, geht doch

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Hier schaut die Welle geil aus. Ohne der Schnur würde das sogar noch besser aussehen:

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Und Ende…

Dienstag, 25. September 2007

Wakeboarding

Hang lose everyone!

Wie angekündigt hier ein paar Bilder meiner letzten Wakeboarding Versuche.
Miserable Bildqualität bedingt durch Aufnahme mit dem Handy (zoom).

Life's sooo difficult... :-)

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Sobald wir das mit dem timing beim photographieren hinbekommen, folgen hier auch hoffentlich ein paar jump pics! :-)

keep on surfin!

Freitag, 21. September 2007

what´s news

Im Juli war mein letzter Eintrag, vor 2 Monaten. Viel hat sich getan in dieser Zeit.
Ich bin beruflich so viel am PC gesessen, dass ich Abends kaum Lust hatte mich hinter den blog zu klemmen. Nichts desto Trotz wollte ich wieder mal ein update bringen und euch von den aktuellen highlights berichten.

Wo fange ich an? Vielleicht mit dem Wichtigsten zuerst.
Nach 13 Jahren gemeinsamer Abenteuer habe ich nun die Ehre einen der wichtigsten Schritte meines besten Kumpels mitzuerleben. Es ging alles ziemlich schnell und eigentlich hätte ich mir mehr "Vorlaufzeit" erwartet, aber wie so oft trifft Ali seine Entscheidungen auf unorthodoxe Weise und daher kam auch diese Sache schneller als gedacht. Ende November wird er sich trauen. In Jordanien werden Freunde, Verwandte und Schaulustige Zeuge wie er das Ja-Wort geben wird. Ali heiratet!! Ich bin natürlich mit von der Show und gemeinsam mit anderen Freunden und Kollegen werden wir darauf aufpassen, dass er auch wirklich ja sagen wird. An dieser Stelle möchte ich meine Freude ausdrücken und ihm das Allerbeste wünschen. Ich freue mich, dass er jemanden gefunden hat, der mit ihm gemeinsam hoffentlich den Rest seines Lebens verbringen wird.

Auf die Hochzeit freue ich mich auch schon besonders, da das eine klassisch arabische Hochzeit wird und das ist immer eine Gaudi. Wer Ali kennt, der weiss, dass er gerne Streiche spielt und so hab ich das (zweifelhafte) Vergnügen, auf seiner Hochzeit ein arabisches Lied zu singen. Das hat er im Spass seiner Mutter angekündigt und die hat das dann gleich Schwupp di Wupp offizialisiert. Notiz am Rande, ich kann kein Arabisch. Zumindestens nicht genug um vor ich weiss nicht wie vielen Leuten ein Lied auf Arabisch zu singen. Tja, ich hoffe nur stark, dass ich nicht versehentlich Wörter falsch ausspreche und dann irgendeinen Anwesenden als Sohn einer Ziege betitle! Man wird sehen...

Photos, Berichte und eventuelle blaue Flecken werden hier natürlich dann ausführlichst wieder gegeben.

Weiteres highlight meines Lebens ist, dass mein Vater dieses Wochenende 50 wird. Das ist ein schön runder Geburtstag und ich bereue, dass ich nicht in Wien bin um das mit ihm gemeinsam zu feiern. Baba, an dieser Stelle ein ganz lieber Gruss und freu dich auf dein Geschenk, das wird lustig!! Dogum günü kutlu olsun!!!!! Öptüm en iyi baba cim!

Ich komme jetzt gerade von einer Iftar Feier eines Freundes zurück. Musbah, mein einheimischer Kumpel, hat Fares und mich zu seiner Iftar Feier geladen. Zur Erklärung: zur Zeit ist gerade Ramadan und Iftar ist die Zeit des täglichen Fastenbrechens. Im Ramadan ist das nicht nur der Start zum kollektiven Reinfressen, sondern traditonell auch ein Ereignis, dass man gemeinsam mit Familie und Freunden feiert. Ich hatte die besondere Ehre das im Kreis seiner Familie und mit ca. 30 anderen bei ihm daheim in Masafi, einem kleinen Ort an der Ostküste der VAE zu feiern. Das war ein Spektakel der besonderen Art und ich war echt froh das einmal hatnah miterleben zu dürfen. Masafi selbst ist ein wunderschöner Ort, der in Mitten der Gebirgslandschaft der Ostküste liegt. Zwischen weinrotfarbenem Gebirge liegt diese Oase, die still und friedlich vor sich hin grünt und die Vegetation trotzt der kargen Landschaft um einen tollen Kontrast zu ergeben. Palmen und diverse andere Gewächse ergeben in Kombination mit der höheren Lage des Ortes auch ein besonders angenehmes Klima, dass anders als Dubai nicht so luftfeucht und ein wenig kühler ist.
Ideal also für ein open air Iftar. Im riesen Anwesen seiner Familie wurde im Garten alles königlich für das gemeinsame Fastenbrechen aufbereitet. Als snack vor dem grossen Fasten wurden Datteln und Wasser gereicht. Man bedenke, dass Muslime während des heiligen Monats Ramadan von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang weder trinken (Flüssigkeit), rauchen noch essen und daher muss der Magen erst mal langsam mit Flüssigkeit und Nahrung versorgt werden. Danach war Beten angesagt und das hab ich als stiller Beobachter begleitet. Ich wurde zwar zum Mitmachen eingeladen, aber das war mir dann doch zu viel. Ich muss bei Anlässen, wo alle besonders ernst und konzentriert sind nämlich immer lachen und das wäre keine gute Idee gewesen. Es hat aber schon etwas sehr anmutiges und edles, wenn 30 Leute (noch dazu in ihren traditionellen weissen Kanduras) gemeinsam beten, dem Vorbeter nachbeten und dabei synchron die dazu gehörigen Bewegungen machen.

Nach dem Beten wurde auf einer Länge von ca. 20 Metern eine Reihe von Teppichen ausgelegt und darauf eine Art überlange Küchenrolle aus Plastik in der Mitte platziert. Darauf wurden Leckerein aufgetischt, die einer ganzen Kompanie genügt hätten. Im klassischen Türkensitz haben dann alle davor Platz genommen und dann gings los. Ich habe (natürlich) nicht gefastet und hab mich beim verzehren der äusserst leckeren Sachen gewundert, dass ich schneller und hastiger esse, als die meisten anderen :-)

Danach wurde alles abgeräumt und Tee oder türkischer Kaffee, gemeinsam mit allerlei Süssspeise serviert (Baklava, etc...)

Ich hätte an Ort und Stelle einschlafen können, das war echt ausgezeichnet und die Leute waren allesamt sehr gastfreundlich und freundlich. Man wird sofort als Familienmitglied behandelt und die viel besagte arabische Gastfreundschaft ist absolut keine Übertreibung!

Zwischen Palmen und unter einem klaren Sternehimmel sind wir dann alle in irgendwelchen Ecken des Gartens auf grossen Pölstern gelegen und haben uns die Bäuche gestreichelt.

Wer so was noch nie erlebt hat, der wird nur schwer nachvollziehen können wie unheimlich nett diese Leute sind und so arrogant und eigenbrötlerisch die locals in Dubai scheinen mögen, so nett und umgänglich sind sie es scheinbar ausserhalb der grossen Las Vegas Bubble.

Photos hab ich natürlich keine gemacht, das wäre unangebracht gewesen und daher kann ich dieses Erlebnis nur eurer Phantasie überlassen.

Am Vormittag war ich mit Akin Wakeboarden und langsam hab ich den Dreh raus. Bei meinen ersten Sprungversuchen hat es mich zwar nach wie vor fürchterlich zerissen und ich habe ausreichend Salzwasser geschluckt, aber langsam geht es voran. Ist ziemlich ähnlich wie snowboarden, aber das Element Wasser hat ein paar besondere Tücken die es zu beherrschen gilt.

Ich bin nach wie vor auf dem Projekt hier in Dubai eingesetzt und mittlerweile hab ich schon 7 Monate auf der Projektuhr. So sehr es mich freut in Dubai sein zu können, so sehr möchte ich langsam aber auch wieder etwas anderes machen. Der Job beim zweiten Mobilfunkanbieter des Landes ist echt keine rocket science und ich habe nicht mehr das Gefühl all zu viel dazu zu lernen. Zudem hat Quint, ein Kollege, unser Team von 4 Consultants verlassen und der workload ist dadurch grösser geworden. D.h. meine Arbeitszeiten werden in den nächsten Wochen wieder mal sehr unchristlich ausfallen. Auch ist die Konstellation des Projektes nicht gerade optimal. Wir reporten an eine andere Consultant Firma, die weltweit agieren und die Sorte Consulant auffährt, die scheinbar ohne Schlaf und Privatleben auskommen. Der casual Thursday (Freitag ist WE) heisst bei diesenTypen die Krawatte beim Anzug wegzulassen. Wochenenden sind deren Philosophie zufolge nur zwei zusätzliche Tage die man mit Arbeiten verbringen kann.

Na ja, bis Weihnachten mach ich den Zirkus noch mit und danach hab ich bereits angekündigt auf einem anderen Projekt eingesetzt werden zu wollen.
It pays the rent und das gut also beschwere ich mich nicht oder nur wenig :-)

Last but not least haben Jakline und ich jetzt St.Petersburg gebucht. Während Eid, der Feier des Endes von Ramadan gibt es ein paar Feiertage und die nutzen wir um für ein langes WE dorthin zu fliegen. Ich freue mich schon. Es soll aber schon sehr kalt sein und ich muss meine zwei Wintersachen die ich hier habe wahrscheinlich ein wenig aufstocken.

That´s it so far. More news to come und pictures gibts auch bald einige.

Ramadan kareem!!

Freitag, 20. Juli 2007

La casa nostra

Auf Grund von Anfragen, hier ein paar snapshots der gemeinsam residence in Dubai.
Ich hab nicht jeden einzelnen Raum photographiert, aber hiermit könnt ihr euch einen guten Eindruck verschaffen.

Wohnzimmer:

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Mein Zimmer

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Aussicht vom Schlafzimmerfenster

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Aufzüge

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Das Haus selbst hab ich glaub ich schon mal photographiert, falls nicht bin ich jetzt zu faul ums nochmal aufzunehmen.

Hoffe es geht euch allen da draussen gut und ihr denkt an mich! :-)

Bussi

Dienstag, 3. Juli 2007

Anniversary - one year in Dubai. Ein Rückblick

Genau heute auf den Tag genau bin ich vor exakt einem Jahr in Dubai angekommen.
Vor 365 Tagen...
Aus diesem Anlass ein Jubliäumseintrag.

Ein Wahnsinn...die Zeit ist echt schnell verflogen. Mir kommt es echt noch nicht so lange vor und ich kann mich noch genau an die ersten Wochen hier erinnern. Wieviel Eindrücke auf mich niederprasselten, was alles zu organiseren war, wen ich aller kennen lernen sollte, etc.

Ich bin echt froh diesen Blog hier angelegt zu haben. Ich könnte mich sonst echt nicht mehr erinnern, was alles in dieser Zeit passiert ist. Wenn ich mir jetzt die ersten Beiträge durchlese muss ich schmunzeln. Z.B. wie ich mich mit dem Verkehr herumgeplagt habe, welche Lokale ich entdeckt habe, was im Job alles passiert ist, etc. etc.

Wenn ich eine kurze Zusammenfassung machen müsste, was alles in diesem Jahr so alles geschah, dann würde die vielleicht so aussehen:

Ich bin dreimal umgezogen (Hotel - Villa - Apartment)
Hab mir ein nettes Auto gekauft
War in 7 verschiedenen Ländern, privat und beruflich
Hatte inkl der aktuellen 3 "Beziehungen" und ich weiss nicht wie viele Abenteuer dazwischen :-)
Hab ca. 300 Leute kennen gelernt und bin mit vielen befreundet
War zweimal in Wien auf Urlaub (viel zu wenig)
Hab 3 Projekte erfolgreich abgeschlossen und einen neuen Kunden gewonnen
Bekam eine saftige Gehaltserhöhung
Bin an die 40.000 Meilen geflogen
War auf ich weiss nicht wie vielen geilen Parties
Bekam nur 3 Verkehrsstrafen wegen zu schnellen Fahrens
Hatte das Vergnügen von 5 Freunden und Familie besucht zu werden
Hab beruflich ne Menge gelernt und lerne immer noch
War einmal oder öfter Fallschirmspringen, Motorradfahren, Tauchen, Gotcha Spielen, Segeln, Motorboot fahren, Offroading, Tontaubenschiessen, Fischen, Quad fahren, Volleyball spielen, Snowboarden (!) und und und...
Bin sehr oft sehr gut Essen gewesen (und hab meistens wenig oder nix dafür bezahlt)
War fast jedes Wochenende am Strand (zumind. die an denen ich in Dubai war)
Hab nur zwei Sonnenbrände, dafür aber 3 Schnupfen wegen der AC bekommen
Hatte einmal ganz schlimmen Durchfall im Sudan
Kein einziges Mal ist auf mich geschossen worden (ausser beim Paintball) :-)
Hab ca. 700 mal über die Hitze geraunzt
War im Winter dafür um so glücklicher über die milden Temperaturen
Hab den Ali hierher geholt
War einmal im Burj al Arab
Bin von einem Jellyfisch gestochen worden
Hab kein einziges Mal mein Auto selber gewaschen
War bei 40 Grad Aussentemperatur Snowboarden auf Schnee!
Hab ein Auto in der Wüste verloren und wieder gefunden
Hab in einem versteckten Hinterzimmer eines chinesischen Restaurants im Sudan Alkohol konsumiert
Hatte wider aller Statistik keinen Autounfall (KLOPF KLOPF KLOPF)
Hab viele Leute kommen und gehen gesehen
Hab nur ein einziges Mal einen Flug verpasst (aus eigenem Verschulden)
Und so weiter und so weiter und so weiter

Ich bin mir sicher noch mind. die Hälfte vergessen zu haben. Die Dinge hier sind mir jetzt spontan eingefallen.

Statistik des Blogs:

Ich hab an die 700.000 Wörter in diesen Blog geklopft!!
Das sind ca. 9.600.000 Zeichen!!!!!
Insgesamt ca. 2000 Bilder sind hier bereits online
5.400 Personen haben diese Website bisher geöffnet (ok, das ist jetzt nicht so viel, aber immerhin :-))

Rückblickend kann ich echt ungelogen sagen, dass ich in diesem Jahr irrsinnig viele schöne und aufregende Sachen gesehen und erlebt habe. Ich bereue nach wie vor keine einzige Sekunde und schon gar nicht den Entschluss hierher gekommen zu sein.
Beruflich wie privat habe ich eine Menge gelernt und diese Erfahrung möchte ich nicht missen.

Es gibt schon einige Dinge die hier nicht so optimal sind und alleine die Tatsache so weit von meiner Familie und meinen Freunden entfernt zu sein, ist auch nicht immer leicht. Der extrem gute und treue Rückhalt von beiden macht es aber viel erträglicher und so kann ich mich auch immer wie ein kleines Kind darauf freuen wieder nach Hause zu kommen.

Jedenfalls möchte ich sicher noch ein, zwei, vielleicht sogar drei Jahre hier bleiben und danach....hmm danach weiss ich echt nicht was sein wird. Aus heutiger Sicht würde ich nach Dubai gerne noch andere Teile der Welt sehen und noch ein paar Jährchen im Ausland verbringen. Aber wer weiss, vielleicht komm ich nach Dubai auch wieder nach good old Austria und verbringe dort den Rest meiner Zeit :-)

Let´s see...

Rückblick ENDE

Dienstag, 19. Juni 2007

Der Beginn einer wunderbaren Beziehung. Oder: für wen ich meine Freundin betrügen würde...

Achtung aufgepasst! Auch wenn die Headline sensationslüsterndes weckt, handelt dieser Beitrag einzig und alleine von einem Motorrad und der Fahrberichterstattung. Allen Nicht Mopettfahrern sei hier also geraten sich bei nicht vorhandenem Interesse nicht die Lesemühe anzutun. Sprachliche Abnormalitäten und fremd klingende Begrifflichkeiten ziehen sich durch diesen Beitrag wie ein MotoGP Pulk durch die Start/Zielgerade (na geht scho los).

Mann, Mann, Mann, ich dachte nicht mich mit meinem hohen Alter noch in eine Maschine zu verlieben. Aber es half nichts, ich wurde derart brutal mit der Leidenschaftskeule geschlagen, dass ich immer noch sabbere und meine Tastatur bereits einer Suppe gleicht.

Schon lange vor dem ersten Herantasten überfiel mich allein beim Anblick eines Photos die kompromisslose Liebe und mir war klar, dass kein Weg an ein wirkliches Anfassen herum führte.
Bereits angesteckt durch die Ausfahrt ein paar Tage zuvor, nutze ich meine Urlaubszeit mir einen lang ersehnten Wunsch zu erfüllen. So fuhr mich meine (super nette) Schwester also zum Il Moto Händler auf der Prager Strasse und kaum war ich drin, unterschrieb ich auch schon in Windeseile den Mietvertrag. Ursprünglich war nur ein Tag geplant, aber allein beim Anblick des Teiles vor der Tür wusste ich, dass 24 Stunden ein viel zu kurzer Zeitraum für eine nähere Liebkosung war. Also streckte ich mein Urlaubsbudget ein wenig und machte aus einem Tag gleich 2 (bzw. 2 einhalb).

Gerüchten und bedrohlich klingende Fahrberichte anderer Furchtlosen zufolge wusste ich was da stand und dies lies mich bereits bei der langsamen Annäherung viel Respekt und Anmut aufbringen. Eines wusste ich, dieses Gottesgeschöpf war kein Anfängermopett und mir war klar, dass jeder Fehler unnachgiebig sofort mit der erbarmungslosen Ungnade eines Abwurfs verbunden war. Nachdem 1000 Euro Selbstbehalt und meine Gesundheit zwei sehr gewichtige Faktoren waren, würde ich diese Schönheit also sehr beachtlich anfassen. Mir kam es vor, als ob ich versuchte einer Sardenischen Vollblutitalienerin an den Hintern zu fassen.

Die Sitzposition war sehr bequem und auch mir als Mopettriese waren Sitz und Haltung sehr angenehm. Der Vorgänger aus dem Jahre 95 (zwei Modelle davor) war mir nämlich etwas zu gebückt und wer mich kennt, der weiss das ich lieber aufrecht als gebückt durchs (motorrad-)Leben schreite.

Das Starten war himmlisch. Einzig der Starterknopf war beim umgreifen des Gasgriffes ein Äutzerl zu weit weg vom Griff und daher musste man den Daumen schon etwas strecken um das Baby zu starten. Aber der Klang des sofort anspringenden Einspritzer-Dreizylinders war herrlich. Ich lauschte dem blubbernden und tiefbösen Tosen eines Bocks, der wie zur Vorwarnung schon anfangs hören lässt auf was man sich da einlässt.

Sachte lies ich also den ersten Gang einrasten und öffnete langsam und mit viel Adrelanin im Blut Kupplung und Gas. Das direkte und sofortige Ansprechen des Gashahns sagte mir gleich, Junge, aufpassen, mach keine Dummheiten und denk erst gar nicht daran mich heftig zu drehen. Da Dreizylinder sehr stark von unten heraus die Kraft aufs Hinterrad setzen, muss man also gar nicht viel schrauben um eine sehr kraftvolle Leistungsentfaltung zu bekommen.
Das wurde durch meine Dummheit bestätigt, selbst im zweiten Gang einmal kurz anzureissen und das sofort ansteigende Vorderrad erwischte mich so unvorbereitet wie meine Lehrer mich damals bei den Schulprüfungen. Mit viel Mühe und einer Riesen Portion Glück konnte ich das Ungetüm aber irgendwie wieder bändigen und das Vorderrad wieder zum zweckbestimmten Berühren des Asphalts drücken. Das Steigen beginnt bereits bei 6-7000 Umdrehungen und unsachtes Anreissen wird sofort und sogar im dritten Gang mit einer Paradestellung quittiert.

Vor allem in Spitzkehren, wo man beim Auslenken im zweiten Gang sicherheitsgeglaubt aufmacht, richtet sich das noch gebeugte Gefährt auf und verkürzt schnell den Kurvenausgang.

Tage zuvor leistete mir Heinz einen riesen Freundschaftsdienst und lieh mir seine "Tatjana", wie er die VFR mit V-Tec Motor von Honda nannte. Tatjana, die russische Schlampe wurde sie getauft, da sie kurzzeitig den BEsitzer wechselte. Wie auch immer, bei der ca. 430km langen Ausfahrt dachte ich, das wars, ich kann nicht mehr biken. Erst nach ca. 100km waren Kurven halbwegs sauber und nicht jedesmal mit zig Korrekturen versehen. Dennoch lief es nicht so rund wie ich das gern gehabt hätte und die ca. 6 stündige Dauervollstreckung durch den gesamten Konvoi liesen mich bereits elendst wimmern. Einmal kam mir sogar ein Chopper gefährlich nah und ich war kurz davor technischen Defekt vorzutäuschen und per Anhalter zurück zu kehren. Tja, hätte ich da bloss die Speedy gehabt. NIcht, dass ich meinen Kumpels da das Wasser reichen hätte können, aber eines ist gewiss, mithalten wäre gegangen.

Die 2006er Speed Triple hat ein irrsinnig geniales Fahrwerk und der kurze Radstand und die steife Geometrie der Engländerin machen Winkelwerk und lange schnelle Kurven zum reinsten Vergnügen. Wie von selbst "fällt" die Schöne in die Schräglage und scheint fast ferngesteuert die Optimallinie zu führen. Noch nie spürte sich ein Mopett nach nur so kurzer Zeit so gut und so vertraut an und im Gegensatz zu ihr, kommt mir meine damalige 6-er Bandit jetzt fast wie eine störrische Kuh vor. Die aufrechte Sitzposition mit samt des sehr kurz wirkenden Bikes erscheint wie eine Mischung aus Racing, Super Moto und Naked Bike in einem.
Das tolle an dem schwarzen Monster ist wie ich finde aber auch die Gutmütigkeit bei entsprechender Fahrweise. Ähnlich eines Porsches kann man das Ding durchaus auch zum Eis essen fahren benützen und der kraftvolle Dreizylinder erlaubt Adrelaninloses dahincruisen ohne permanent zu schwitzen. Das Gasansprechverhalten sagt dir genau wann es Zeit wird zu beten und wann man auch Citytauglich fahren kann. Wenn man die gut gemeinten Zurufe der Britin aber ignoriert, dann ändert Sie ganz schnell ihr Gesicht und verwandelt sich in ein speedsüchtiges Bike, dass no limits ruft und nach gekonnter Hand verlangt. Diesen Bereich hab ich aus o.a. Gründen selten betreten und ich glaube, dass es mich sicher mind. 1-2 Jahre kosten würde, auch im Grenzbereich das Gefühl (Betonung liegt auf Gefühl) der Kontrolle zu bekommen.

Jedenfalls ist Triumph mit der Speed Triple ein grenzgeniales Bike gelungen und wie man in Reitwagen und Co immer noch lesen kann, befindet sich die "Kleine" nach wie vor im Top Ranking bei diversen Tests. Nicht umsonst wählen Zonko, Berzerk und Gefolgschaft immer wieder die Speedy um diverse Schweinerin aufzuführen.

Ich hab mich auf Anhieb in das Ding verknallt und würde ich es mir leisten können, dann würde morgen eine nagelneue Speed Triple im Haus stehen. Nachdem sich Dubai, Hitze und Sand aber leider nicht so gut mit einer kurvensüchtigen Sau vertragen, mein Budget entgegen aller Gerüchte leider auch nicht 13.000 Alpendollar verkraftet, wird dieser Traum in Schwarz leider noch ein wenig das bleiben was es momentan ist, ein Traum.
Bei Il Moto werde ich aber schon mal halbjährliche Vorreservierungen tätigen, um jedesmal im Heimaturlaub eines dieser Babies bei der Hand zu haben.

Und dann, aber dann....dann gibt es bei der nächsten Ausfahrt kein unwürdiges schluchzen im Helm, keine nett gemeinten Worte á la "na ja, jetzt bist du ja schon lange nicht mehr gefahren" oder "fahrst eh super", dann gibt es nur noch ernsten RESPECT und dann liebe Leute müsst ihr schon fest winden, um mich vom Heck zu bekommen!! :-)

Zu guter Letzt natürlich auch noch hier die Bilder aus denen Träume gemacht werden.

Eines der beiden Doppelauspufftöpfe, die Posaunengleich wunderschöne Musik aus 990 Kubik zaubern. Und das ohne Racingtöpfe, SERIE!

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Von hinten anschleichen ist bei Raubkatzen zwar nie gesund, aber in diesem Fall einfach nur atemberaubend schön.

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Ich weiss zwar nicht wer dieser Isy ist, dem man offensichtlich das Mopett gewidmet hat, aber nichts desto Trotz ist dieses Heck einfach nur geil. LED Rückleuchten und in diesem Fall ein 180er Michelin Pilot runden dieses Hinterteil perfekt ab.

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Name ist Programm dachte sich der Hersteller und meine Kenner wissen, dass Schwarz für mich die schönste Mopettfarbe ist.



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So wie Sie hier steht und sehnsüchtig Richtung Strasse blickt, hat man das Gefühl die Gute hat eine Seele und will alleine wenn sie könnte.
Die vom Rahmen weit und tief abstehenden Blinker sind zwar beim umkippen bzw. Umlegen keine so gute Idee, aber wer will denn schon so was schönes verletzen?

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Nach einer obligatorischen Raucherpause auf der Dopplerhütte, die mich das Speedrauschen der Fahrt vergessen lassten sollte, war die Furcht immer noch sehr gross und daher schlich ich mich nach Ausdämpfen der Adrelaninchick wie ein Jäger an seine Beute. Nur nicht erschrecken, nicht unerwartet wecken und die Raubkatze ärgern...

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Im Hüftaufschwung erwische ich sie am Besten.

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Ihre grossen Glupschaugen lassen Sanftmut und Gnädigkeit erwarten. Doch ist da auch immer dieser Ausdruck in ihrer Visage. Dieses hinterfotzige Grinsen, das dich genau wissen lässt was auf dich zukommt.

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USD Gabeln in Gold passen wunderbar zum übrigen Schwarz.

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Jedes winzige Detail ist formvollendet und keinerlei unnötiges Plastik oder Metall stört den Jagdtrieb dieser Bestie. Würde man das form gewordene Böse aus einem Berggestein hauen, es würde nicht anders aussehen.
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Längst sind jegliche Artgenossen geflüchtet. Der blosse Anblick lies sie schnell das Weite des Exelberges suchen.

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Zwei Bilder die den Charakter des Bikes beschreiben.
Zu lässig...

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…und du bist weg.

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Aufsitzen darf nur wer Respekt zollt und ungeübten Reitern wird dieser sehr schnell beigebracht. Ich stelle mich daher lieber nur noch neben sie. Pferde treten selten auf die Seite aus.

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Das Stummelheck zeigt was die Konstrukteure im Sinne hatten: Kein Gramm zuviel und Fokus aufs Wesentliche. Einfach nur schön.

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Ähnlich sieht es beim Cockpit aus. Schlicht, einfach und aufgeräumt. Drei Zustände die es in meiner Wohnung nie geben wird, hier aber das Konzept perfekt abrunden.
Hier nicht zu sehen sind übrigens die in verschiedenen Farben einstellbaren Schaltblitze an der rechten Seite des Drehzahlmessers. Bei Nacht leuchtet eine Orgie aus Lampen und die gelbe Hintergrundbeleuchtung der Armaturen erfasst dich wie die Augen eines Phanters. Manko: es gibt keine Tankinhaltsanzeige und die wäre bei sportlicherer Fahrweise und dem typisch englischem durstigen Trinkverhalten nicht nachteilig.

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Beim Einkehren in städtliche Gefilde, die der unbändigen Kurvengier dieser Katze Einhalt bieten sollte, erblickte ich vor dem Lokal doch glatt eine Lücke neben einer Daytona und so konnte ich entspannt meine Baldriantabletten einwerfen, während sich die beiden derweil Anekdoten über ihre unfähigen Reiter erzählten. Nur mit viel Mühe konnte ich die links stehende BMW beruhigen. Wie man schon an der Stellung der weissen Bayerin erkennen kann, war ihr die so nahe Gegenwart dieser Raubtiere nämlich gar nicht Recht.

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Fazit einer zweitägigen Wildkatzenbesichtigung:

Geil, geil, geil. Will haben! Welchen Scheich in Dubai muss ich wohl anbetteln mir aus der Portokasse 13k Euronen zu spenden? Meine nächsten Nächte hindurch werde ich schweissgebadet aufwachen. Albträume man könnte mir meine nicht vorhandene Speed Triple stehlen und die Erinnerung an die brachiale Urgewalt dieser Bestie wird sich wie Fallschirmspringen in meinem Erinnerungszentrum einbrennen: Kaum ist man unten, will man sofort wieder rauf!

ENDE

Vienna June 07

Tja, wer hätte sich das jemals träumen lassen. Wie oft saß ich damals in Wien und träumte von fernen Destinationen und regelmässig überfiel mich das Fernfieber und ich wollte nur weg. Jetzt war ich in Wien und hatte einen sehr genialen Urlaub und wollte eigentlich gar nicht mehr weg. Ich hab die Stadt, in der ich gross wurde, nach so langer Abstinenz definitiv mit anderen Augen gesehen und die Schönheit Wiens und Österreichs ergriff mich in einer mir voher unbekannten Weise.

10 seeehr kurze Tage lang genoss ich in vollen Zügen die vielen kleinen und grossen Schmankerln dieser Stadt und ich wollte und habe soviel wie nur irgendwie möglich gemacht, gesehen und erlebt. Alle Punkte meiner To Do Liste wurden erledigt und es kamen noch viele dazu. Leider hab ich es wieder nicht geschafft mich mit allen Leuten zu treffen und langsam werd ich jetzt echt anfangen einen Projektplan für den nächsten Besuch aufzustellen.

Wie auch immer, ohne grosse Worte hier die Eindrücke des Kurzbesuchs. Ich hab jede Sekunde mit euch allen genossen und freue mich jetzt schon aufs nächste Mal. Danke an alle für die schöne Zeit und bleibt weiter so wie ihr seid!
Und alle die ich leider nicht oder nur zu kurz treffen konnte, bitte ich ganz ernsthaft um Verzeihung und verspreche das beim nächsten Mal wieder gut zu machen.
Bis Weihnachten...

Mopettausflug

Dank Heinz wurde mir gleich nach Ankunft ein grosser Wunsch erfüllt und so konnte ich mit seiner „Tatjana“ einen wunderschönen Bikeausflug mit sehr guten Freunden bestreiten. Mein Fahrstil war zwar noch sehr eingerostet, aber Spass hat es mir extrem viel gemacht!! Danke also an Heinz, Harry, Christoph, Gernot, Mike, Iris und Co für den tollen Tag und die (unfallfreie) Heimkehr mit viel Schmetterlingen im Bauch!

Harry und Chris beim Wirten, erschöpfte Gesichter

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Gernot, Iris und ich, Iris ist die Einzige die entspannt blickt, da Sie bei Mike im Porsche mitgefahren ist

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Vor der Ausfahrt um 09 MOrgens, noch schnell einen Kaffee geschlürft

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Hier auch schön Christophs Mopett aka Krapfn (*g*) zu sehen. Einige von uns versuchten sich kurz auf dieser grünen Rodeorakete, jedoch blieb einzig da Masta siegreich und keiner verstand wie man auf so einem Ding eine so lange Tour bestreiten kann. Hut ab, RESPECT und Toi Toi Toi! Wer so gekonnt so ein (für mich unfahrbares) Teil beherrscht, verdient meine Hochachtung!

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Heinzis Tatjana leistete mir gute Dienste und wurde vollgetankt und gewaschen wieder an den sie verschmähenden Heinzi übergeben. Der war nämlich ganz und gar in die neue CBR verliebt und schwärmte genau so viel wie ich bei der Speedy.

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Gruppenphoto in der Kalten Kuchl. Von links nach rechts: Heinzi, Harry, Christoph, Manfred, moi und Gernot

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Und ohne Fahrer

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Ein anderes Highlight war Bernhard und Marions Hochzeit, auf die ich dankenderweise eingeladen wurde und es war echt nett. Ganz im Stil von den beiden war die Hochzeit schlicht, aber sehr nett und die anschliessende Feier im WUK war a Wohnsinn!! Danke euch beiden und möge sich eure Schallplatte ewig drehen!

Es ist vollbracht, die beiden sind nun offiziell Mann und Frau

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Tun sie es, tun sie es nicht?

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Sie tun es!

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Mein Schwestermausi hat nun auch den grossen Schritt vollbracht und bezieht in Kürze ihre erste eigene Wohnung. Sie freut sich natürlich riesig und ich kann mich noch erinnern welche Euphorie ich damals hatte. Die Lage ist traumhaft schön und ich freue mich schon wenn ich dann bald mal zu Kaffee und Kuchen geladen werde!! Wünsche dir hier an dieser Stelle alles Liebe und einen guten Einzug. Vergiss nicht, das was du in der ersten Nacht träumst, geht in Erfüllung! 

Blick nach unten auf der Strasse

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Blick hinauf in die Strasse

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Seitenstrasse

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Wohnungsphotos kommen dann in Kürze, bitte mir schicken!!

HIer wahllose Stadtimpressionen

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Neusiedler See Mole West

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Mein Kindergarten

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Käfer

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Friedhof

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Müllturm Hundertwasser

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Paulino, Susi und Chris

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Schwester, Baba und ich

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Ich und Mama

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Schwester und Baba

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Montag, 11. Juni 2007

Wien ist anders

Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich freue mich sooo richtig wieder nach Wien zu kommen. Als Tourist oder Kurzzeitgast gibt es nämlich so viel tolle Sachen in Wien zu sehen und zu machen, vor allem im Sommer. Ich glaube überhaupt, dass Wien so ziemlich die genialste Stadt ist wenn man nicht dort wohnt :-) Na ja, eigentlich ist Wien auch ziemlich genial WENN man dort wohnt.

Dinge die ich unbedingt machen möchte:
  • Schnitzel essen
  • Käsegreiner essen
  • Käsestangerl und Schokocroissant vom Anker essen
  • Melange am Graben trinken
  • Frühstücken am Naschmarkt
  • Motorradausflug
  • auf der Kärntner Strasse entlang spazieren
  • mich von einem Wiener Kellner anschnauzen lassen
  • Fischer Bräu Bier trinken
  • 2 Fischer Bräu Bier trinken und dann Auto fahren :-)
  • über irgendwas raunzen
  • beim Autofahren jemandem "Hearst depperter" gefolgt von "I zag di au" hinterbrüllen
  • beim Billa einkaufen gehen
  • und last but definitely not least so viel Zeit wie möglich mit Family und Freunden zu verbringen
Und ich möchte jetzt schon Wetten abschliessen ob mich bei meiner Ankunft wieder Mal eine graue Nebelsuppe erwartet. Die wunderschöne Heimfahrt auf der A4, vorbei an der ach so idyllischen OMV Raffinerie, entlang am Donaukanal, Rüber zum Ring, durch die Neustiftgasse und über den Gürtel und dann die Koppstrasse entlang, mit all ihren mulitkulturellen Schönheiten aus Balkan und Anatolien. Die obligatorische Parkplatzsuche und die finale Einkehr in die elterliche Stube, gefolgt vom leckeren Kaffeeempfang der Mama und dem gemütlichen Plausch mit der Familie. Mah, ich freu mich!!

Somit dies mein letzter Blogeintrag vor meiner Rückkehr nach Dubai.

Ich freu mich schon riesig euch alle zu sehen!

Bussi und bapa!

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