Das heisst soviel wie "Alles Gute zum Ramadan, oder möge dir Ramadan leicht fallen"
Seit ca. 4 Tagen hat Ramdan begonnen, die Zeit des Fastens. Das mit dem Fasten wird hier sehr genau genommen. Von Tagesanbruch bis Abenddämmerung wird nichts gegessen, kein Schluck getrunken (und damit meine ich keine Flüssigkeit und nicht nur Alkohol) und geraucht wird auch nicht. Der ganze Spass geht bis Ende Oktober und danach folgt Eid, das Fest zum Fastenende. Zu diesem Anlass bekommen wir 4 Tage frei und das nehme ich zum Anlass, um ein paar Freunde im Libanon, genauer in Beirut zu besuchen. Soll eine Wahnsinns Stadt sein und das Nachtleben zählt angeblich zu den aufregendsten weltweit. Ist also genau mein Ding! :-) Die Flugzeit beträgt nur 3 Stunden und wenn ich ein paar meiner Flugmeilen einlöse, dann zahle ich gerade mal 200 USD für den Flug.
Aber wieder zurück zu Ramadan und zum Fasten. Ich habe mich spasshalber am ersten Tag daran beteiligt und einen Tag lang auf Essen, Trinken und Rauchen verzichtet. Pfff, war ganz schön anstrengend und ich bewundere die Leute, die das einen Monat lang aushalten. Ab Mittag ist man hundsmüde und hat Kopfweh. Die fehlende Flüssigkeit ist sicher auch nicht gesund und wenn man wie ich Raucher ist, dann ist das natürlich auch besonders witzig. Nichts desto Trotz wollte ich es mal ausprobieren und jetzt bin ich eine Erfahrung reicher - ich bin nicht zum Fasten geboren!! :-) In der Öffentlichkeit muss man aber trotzdem Rücksicht nehmen und Trinken oder Rauchen wird selbst im Auto nicht gern gesehen. Angeblich patroulliert die Polizei in dieser Zeit besonders häufig, um "Ramadan Sünder" abzumahnen. Ich hab kein Problem damit und schaden tut mir das weniger Rauchen sicher auch nicht.
Während Ramadan sind aber auch alle Clubs und Lokale nur eingeschränkt in Betrieb. Sie sind zwar alle offen, aber es spielt keine Musik (oder nur Hintergrundgedudel) und Alkohol gibt es natürlich auch keinen. Fade Gschicht, aber ist ja nur ein Monat. Man weiss sich hier aber natürlich geschickt zu helfen und deshalb finden in dieser Zeit sehr viele Houseparties statt und der mühsam angehäufte Alkvorrat wird in diesem Monat sicher beträchtlich sinken :-)
Nachdem ich die nächsten 10 Tage wieder mal im Sudan hocke, beteilige ich mich wohl oder übel am Fasten (zumind. Alkoholtechnisch) und das schadet meiner Leber sicher nicht.
Langsam rückt das Projekt aber Richtung Ende und ich schätze, dass ich nur mehr 2, bis max. 3x nach Khartoum fliegen werde. Was danach kommt weiss ich noch nicht, aber wir haben einige Projekte in der Pipe. Mal gucken. Unser aktueller Auftrag ist aber jedenfalls "on track" und läuft optimal. Wir haben diese Woche zahlreiche workshops, in denen wir die von uns designten Prozesse mit den Leuten vor Ort abstimmen und die Mitarbeiter auf ihre neuen Aufgaben vorbereiten. Macht Spass, vor allem weil man die Früchte seiner Arbeit live mitbekommt!
In 5 Tagen bin ich bereits seit 3 Monaten in Dubai. Die Zeit ist echt schnell vergangen. Mir taugt es nach wie vor sehr, aber ich freue mich auch schon sehr auf den Urlaub in Wien zu Weihnachten! Was mir am meisten abgeht ist der Wiener Kaffee....vor allem der meiner Mama!! :-) Ich freue mich auch schon wieder family und friends zu sehen und ein bisschen Weihnachtsstimmung zu inhalieren. Die Temperaturen werden mich aber wahrscheinlich umhauen. Bitte holt mich mit Heizdecke und Wintersachen ab!! Freue mich natürlich auch schon auf einen leckeren Punsch und die ganzen Christkindlmärkte! Bis dahin geniesse ich aber weiterhin die Sonne und die warmen Temperaturen und koste die Früchte von 1000 und einer Nacht :-)
So long...
danielt - 26. Sep, 16:58
Es gibt in jeder Stadt und an jedem Ort ein paar Sachen, die man gesehen haben muss. Dsa sind so die obligatorischen dos, damit man nachher sagen kann: been there, done that.
Eines dieser Sachen in Dubai ist neben den zahlreichen Shopping malls natürlich die bekannteste Sehenswürdigkeit, das Burj al Arab (zu Deutsch: Turm der Araber).
Ali kam mich vor ein paar Wochen besuchen und das nahm ich zur Gelegenheit um diesen Punkt abhaken zu können.
Das Ding ist ein Siebenstern Hotel (das Einzige weltweit) und einfach hinfahren und reingucken spielt es natürlich nicht. Die günstigste Möglichkeit sich das Burj al Arab ansehen zu können, ist der Nachmittagstee. Man muss ein paar Tage im voraus reservieren und für ein paar mickrige Canapes und einen Tee legt man ca. 50 Euronen hin. Nachdem ich aber nicht vor habe das regelmässig zu machen, hab ich bzw, haben wir uns diesen Luxus gegönnt.
Wir sind also beide in leger/elegantem Outfit vorgefahren und vor der Brücke zum Hotel haben wir unseren Namen und unsere Reservierung bekannt gegegen. Mit Shorts und T-Shirt kommt man übrigens auch als Besucher nicht rein. Dress Code muss sein. Im frisch geputzten Audi cruisen wir also die Brücke zur Vorfahrt entlang und lassen uns bei der Ankunft die Türen aufhalten. Velvet Parking versteht sich hier natürlich von selbst. Hier ein Bild vom Burj.
Vor dem Eingang parken natürlich, was sonst, die edelsten Flitzer. Angeblich sind das Hoteleigene Mietwägen, die den Bewohnern der Luxusetagen kostenlos zur Verfügung stehen...Neid lass nach.
Geifer....starr...
Kurz bevor wir reingingen, fuhr dieses edle Teil vor. Der Fahrer war ein Scheich und wir hatten beide noch nie von der Existenz eine Mercedes SLR McLaren gehört. Hier ist er und ihr könnt euch nicht vorstellen was für einen unsagbar edlen Sound dieses Ding hatte. *Lechz*
Blick im Inneren Richtung Dach:
Gold, Blitz und Blank wohin man schaut:
Ein wenig zu kitschig für meinen Geschmak, aber bitte.
Die Toiletten gleichen einer Luxussuite:
Wir mussten sie natürlich gebührend eingeweihen :-)
Unseren Nachmittagstee haben wir in der Skyview bar eingenommen und die ist im 27. Stock. Oder war es höher, ich kann mich nicht mehr erinnern.
Der Ausblick ist natürlich atemberaubend. Man kann sowohl Palm Jumeira als auch The World sehen (die beiden gigantischen off shore Bauprojekte vor der Küste Dubai´s).
Hier ein Blick auf das Jumeira Beach Hotel.
Auf dem Bild sieht man zwei Strassen, die links vom Hotel wegführen. Ich wohne zwischen erster und zweiter Strasse, ca. in der Mitte des Bildes. 4 Fahrminuten vom Burj entfernt.
Alles in allem eine gemütliche Geschichte, aber wir waren beide ein wenig entäuscht. Die ganze Einrichtung ist super kitschig und übertrieben. Manchmal waren die Räume fast sogar grauslich eingerichtet und das Service (zumind. in der Skyview Bar) war alles andere als luxiorös. Muss man mal gesehen haben, aber das ist nichts was ich unbedingt nochmal machen möchte.
danielt - 25. Sep, 20:46
Hello ladies and gents!
Lang ist´s her und viel hat sich getan!
Jedes mal denke ich mir ich muss dies und jenes unbedingt im Blog festhalten und wenn ich dann davor sitze, dann hab ich die Hälfte wieder vergessen :-)
Hab dafür aber wieder mal mit ein ein paar Photos aufzuwarten!
Das letzte Highlight war DUNE BASHING oder besser bekannt als offroad in der Wüste!
DAS WAR EIN SPASS!!! Ich bereue bereits mir kein 4x4 Fahrzeug zugelegt zu haben. Toys for boys oder grosse Kinder im Sandkasten ist die passendste Beschreibung für dieses nette Abenteuer. Aber lassen wir die Bilder sprechen.
Hier ist Garry und meine Wenigkeit zu sehen. Garry ist Engländer und ein Arbeitskollege von mir. Er fährt seit 7 Jahren regelmässig in die Wüste und ist der erfahrenste offorader von uns allen. Zudem hat er die feinsten Gimmicks und das nötige Werkzeug für einen offroad Ausflug (GPS, Spezialwagenheber, fette Scheinwerfer,...). Hier sind wir gerade in einer Seitenstrasse kurz vor der Abfahrt in den Sand und machen einen kurzen Halt um Luft abzulassen (die von unseren Rädern).
Hier von links nach rechts sind Ich, Andreas (ein Grieche) und Garry zu sehen. Im Hintergrund sein weisser Nissan Patrol (man beachte die fehlenden Stossfänger am Heck).
off we go, hier ist die "Einfahrt" zu sehen, lauter Sand:
Die Szenerie ist echt atemberaubend und irgendwie unwirklich:
Andreas und Jakob (ebenfalls Grieche) besprechen die beste Route:
Was man auf diesen Bildern leider nie so wirklich gut sieht, ist wie verdammt steil es manchmal die Dünenhänge hinunter ging. Dieses Bild gibt ein kleinen Einblick:
Das Problem ist, dass man beim Anfahren an den Rand nie sieht was sich dahinter verbirgt, bzw. wie steil es wirklich runter geht. Daher machte man meistens eine scharfe Anfahrt und wendet kurz vor der Klippe um sich einen Einblick zu verschaffen. Stehen bleiben geht leider meistens nicht, da man sonst Gefahr läuft im sehr feinen Sand stecken zu bleiben.
Wenn das passiert (und das passiert sehr oft), dann gibt es nur eine Möglichkeit - abschleppen! Daher sollte man niemals alleine eine Ausfahrt machen, da das mangels Abschlepppartner sonst eine sehr fade Gschicht werden könnte :-)
Men at work. Hier war es dann soweit, wir sassen fest und mussten Hand anlegen. Ganz schön anstrengend. Hang rauf und runter kraxeln. Seil anlegen. Sand von den Rädern wegschaufeln, etc...und es war sauheiss (eh kloar).
Manchmal geht es dann auch zu wild zu und man lässt mal eben irgendein Plastikteil unterwegs liegen. Hier der stolze Besitzer des unidentifizierbaren Ersatzteiles, Andreas:
Gruppenphoto bei Abenddämmerung, muss sein:
Und wir sind schon wieder hängen geblieben:
Und runter gehts:
Hey guys, come here, Andreas got stuck again, we gotta drag him out again.....
Und auf geht´s:
Bei der Rückfahrt liefen uns übrigens zahlreiche, frei herumlaufende Kamele herum. Die Viecher sind genau so dämlich und lahm wie unsere Kühe. Stehen mitten auf der "Strasse" und gucken gelangweilt. Yalla, yalla, move it, damn camel :-)
Ich mag dieses Photo, sieht irgendwie wie eine Mondlandschaft aus:
Ein weiterer Versuch euch die steilen Abhänge zu zeigen. Ist aber alles nichts im Vergleich zu dem Moment, wo sich die Schnauze des Fahrzeuges ziemlich rapide gen Boden senkt und du im Gurt hängst und dich ärgerst, dass du nur ein Paar Unterhosen mitgenommen hast:
Ich sags euch, ich hab das echt genossen. War mittlerweile ein zweites mal mit den Jungs ausreiten und das Gute ist, dass das normalerweise ein Heidenheld kostet und ich keinen einzigen Cent gezahlt habe. Dafür hab ich die Burschen im Anschluss auf eine Runde Bier eingeladen. Beim zweiten mal fahren hat mich Theo (jaa, ebenfalls Grieche, da gibt es irgendwo ein Nest) mit seinem Jeep Wrangler herumkurven lassen und ich kann euch versichern, das ist gar nicht leicht. Kuppeln, Gas, niemals Bremsen, Linienwahl, Geschwindigkeit, etc..hört sich alles super einfach an und ich war als Beifahrer ein ziemlich geschickter Klugscheisser, aber wenn man es dann selbst probiert, dann schaut das wie so oft ein bisserl anders aus. Ganz lustig ist, wenn man einen Steilhang erklimmen will, in der Mitte hängen bleibt und nur noch rückwärts zurück kann. Umdrehen geht bei einem bestimmten Punkt nämlich nicht mehr, da man sonst Gefahr läuft umzukippen (net so lustig). Versucht mal rückwärst bei ca. 40 Grad Steillage zu reversieren und diversen Büschen und Klippen auszuweichen...pretty tricky! Beim letzten mal hat es Andreas auch so gehörig übertrieben, dass ihm der Reifen von der Felge gesprungen ist. War aber dank Garrys hydraulischer Pumpe und diversen anderen tools kein Problem. Wir mussten allerdings in der Dunkelheit zurück fahren und das war extra spooky. Ich bin aber jedenfalls an beiden Abenden mit einem fetten Grinser eingeschlafen und war echt happy. Ein Traum für grosse Jungs!!!!
danielt - 25. Sep, 20:43
Wieder mal Sudan, wieder mal mein Hotelzimmer in Khartoum.
Ich bin froh, dass ich diesmal mit 2 anderen Kollegen hier bin, da ich dadurch a) Gesellschaft habe und b) diesen Bericht schreiben kann.
Ich habe nämlich vor meiner Abreise meinen Laptop zu unserer IT Abteilung gebracht, weil ich ein Problem mit der Tastatur hatte (meine FN keys haben nicht funktioniert). Annan, unser lieber "IT Inder" hat irgendwas im BIOS herumgepfuscht und jetzt ist mein Lappi im Ar... Ich bekomme beim Einschalten jedesmal die Aufforderung mein BIOS Passwort einzugeben. Nachdem ich aber niemals eines gesetzt habe und auch Annan behauptet keine Ahnung zu haben, sitze ich nun hier im Sudan und kann nicht auf meinen Laptop/meine Daten zugreifen. Das ist insofern unangenehm, als dass ich für einen workshop heute morgen nicht auf meine elendlang vorbereitete Präsentation zugreifen konnte und ich diesmal auch keine Photos uploaden kann (man erinnere sich, in Dubai kann ich das auf Grund des Filters nicht). Nachdem der Lappi meines Kollegen eine arabisch/englische Tastatur hat, macht das Schreiben auch doppelt so viel Spass.
Davon abgesehen geht es mir aber gut. Bin wie immer froh bald wieder zurück zu fliegen. Am Donnerstag bin ich wieder in Dubai und kann mich wieder aufs WE freuen. Bald hab ich genug Meilen gesammelt um mit entweder einen netten Econonmy Flug irgendwo im Nahen Osten/Asien zu leisten, oder meinen Weihnachtshomeflug (den die Firma zahlt) auf Business upzugraden. Schau mer mal :-) Die Herumfliegerei hat also wenigstens einen Vorteil. Davon abgesehen geht es mir am kräftig am Ar....Jedesmal die ewige Anstellerei, die doofen Security Checks, das Stressen zum Boarding wenn man in der Business Lounge wieder mal wieder auf die Zeit vergessen hat, usw usf. Ich kann die Bordansagen mittlerweile auch schon auswendig und ein, zwei Flugbegleiterinnen kenn ich mittlerweile auch schon beim Namen (nein, sind nicht hübsch). Es gibt ca. 15 Filme zur Auswahl und wenn ich noch 2x fliege, dann hab ich die auch alle gesehen. Mittlerweile nutze ich auch die on board Angebote viel schamloser und ich hab bereits das selbe gelangweilte Gesicht eines typischen Business Class Reisenden. Bald schnall ich mich gar nicht mehr an und irgendwann rauch ich mir noch eine an, ich schwör!! :-) Ich weiss das klingt jetzt super arrogant, aber wenn mal einmal pro Woche im Flieger sitzt, dann kann man es irgendwann nicht mehr sehen.
Ich bekomme beim Überfliegen meiner letzten Berichte aber das Gefühl, dass ich manchmal zu negativ rüber komme und daher sei an dieser Stelle gesagt, dass es mir wirklich gut geht und ich meine Zeit hier (in Dubai) echt geniesse. Ich raunz halt gerne, eh schon wissen :-)
Der Sudan reisst mich aber wirklich nicht vom Hocker und ich bin nach wie vor froh, wenn das Projekt bald zu Ende ist, aber in Dubai ist dafür alles Heppi Beppi. Ich hab letztens eine Flugbegleiterin (die zweite mittlerweile :-)) von Emirates kennen gelernt (in jedem Club sind mind. ein Dutzend davon) und die ist echt nett. Sie hat mich vor 2 Tagen in ihre Emirates Residence mitgenommen und ich war echt beeindruckt. Die meisten Emirates FlugbegleiterInnen sind im 21st Century Tower mitten auf der Sheik Zayed Road untergebracht und Desi (so heisst Sie) wohnt im 27. Stock und hat einen atemberaubenden Blick auf die besagte Strasse. Das war ein echt netter Abend. Ich hab sie abgeholt, wir waren nett Essen und dann Salsa Tanzen. Danach sind wir in ihre Residence gefahren, wo sie den Security Typen ca. eine halbe Stunde zugequatscht hat ihr zu erlauben, dass ich mit rauf kommen darf. Die haben nämlich (wen wundert es) eine ziemlich strenge "door policy". Nach 23h darf kein männlicher Besucher mit aufs Zimmer und so hat es ein wenig Überzeugungsarbeit gekostet bis ich endlich rauf durfte. Dann haben wir eine Flasche Wein geköpft und dann.....ZENSUR :-) Nachdem der Flug nach Khartoum am nächsten Tag erst um 13h ging und wir bei diesen Flugzeiten vorher nicht ins Büro kommen, blieb noch genug Zeit zum Ausschlafen und für ein nettes Frühstück zu zweit. Das war ein guter Start in den Tag und für die Reise :-)
Ahhh, übrigens....ich hab jetzt ein Auto! Wie konnte ich nur vergessen das zu erwähnen??!!!
Habe mich aus Vernunftsgründen vorerst gegen einen offroad Wagen der Superklasse und für einen Audi A4 entschieden (sorry Honda Heinzi!). Das klingt jetzt zwar nicht nach Vernunftskauf, aber der war echt günstig. Baujahr 2003, 60tkm und mit full options (beige Ledersitze und Wurzelholz Amaturen, Klimaautomatik, Xenon Scheinwerfer, 8 (!!!) Airbags, eine BOSE Soundanlage mit 10 Lautsprechern und 150 Watt, 220 PS, 2.4 Liter, Tiptronic Automatik, 10-fach CD Wechsler, elektr. Fensterheber vorne/hinten, elektr. Sunroof, Alufelgen, Tempomat, Park Sensoren, uvm ....) um sage und schreibe 8000 Euronen!!! Gebraucht natürlich aber nur ein Vorbesitzer und ich hab ca. 150 Euro investiert um den Wagen vorher von einer Werktstatt auf Herz und Nieren prüfen zu lassen-alles in Ordnung! Ich liebe diese ganzen elektr. Spielerein und die rote, Christbaumartige Beleuchtung des Innenraums bei Nacht. Auf Knopfdruck fährt eine Sonnenschutzblende in der Heckfensterablage rauf und per Fernbedienung kann man auch die Fenster schliessen. Echt geil, ich bin super happy damit! Mit diesem Schnucki hab ich übrigens auch die Desi abgeholt (Vorher war ich natürlich bei der Autowäsche :-)
Die Versicherung (Vollkasko inkl. "Blutgeld") kostet mich im Jahr 600 Euro und das Benzin ist wie schon öfter erwähnt mit 15-30 Cent pro Liter auch spottbillig. Dubai ist so gesehen echt ein Paradies! Nachdem es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt (die unklimatisierten Busse verwenden nur die pakistanischen Bauarbeiter) und die Distanzen enorm sind, ist man auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen. Ich könnte mir diesen Wagen in Wien nicht leisten und dabei fahre ich noch ein Auto, das eher an der unteren Skala der Dubai-Luxus-Autoflotte rangiert.
Habe für Donnerstag folgendes Programm - Ankunft Dubai Airport um Mitternacht - Abstecher im Duty Free um den Alkovorrat aufzufrischen - Emirates Gratis Business Class Transfer zu meinem Auto, das ich bei der Firma geparkt habe - Einsteigen und LIeblings-CD lauschen-
über die Sheik Zayed road mit all ihren Hochhäusern nach Hause cruisen - ausschlafen und zu Mittag Desi von ihrem Dienst vom Flughafen abholen - Essen gehen - danach am Strand und Sonne tanken - danach gucken was am Abend ansteht....ach herrlich.... :-)))
Klingt toll, ist es auch! :-) Ich verdiene mir das im Sudan aber auch redlich und diesen Ausgleich brauche ich auch. Letztens hab ich mir eine einstündige Massage im Dubai Marine Beach Resort gegönnt, war herrrrlich!!!
Es ist jetzt in Dubai übrigens ein wenig kühler und hat nur noch 38 Grad untertags und 36 Grad bei Nachts :-) Letzte Woche konnten wir sogar am Abend draussen sitzen und haben uns in einem marrokanischen Restaurant am Meer auf die gemütlichen Sitzpolster sinken lassen und eine nette Schischa geraucht (nein Mama, das ist keine Droge, sondern eine Wasserpfeife mit Apfelgeschmak! :-)
So, ich hoffe ich hab euch jetzt ausreichend neidisch gemacht und verabschiede mich in meinen wohlverdienten Abend!! :-)
Keep u posted, alles Gute!
danielt - 12. Sep, 18:31
Ich möchte den heutigen Blog einem sehr guten Freund widmen, der vor kurzem eine weniger gute Nachricht betreffend seiner Gesundheit erfahren hat.
Es geht ihm den Umständen entsprechend gut und in ein paar Monaten wird wieder alles beim Alten sein. Nichts desto Trotz werden die nächsten Wochen und Monate sicher eine Umstellung bedeuten. Ich weiss nicht ob es ihm Recht ist, dass ich ihn hier erwähne und deshalb werde ich hier weder seinen Namen noch irgendwelche Hintergründe anführen.
Dennoch glaube ich, dass er sich (wenn auch anonymerweise) sicher über Genesungswünsche und gute Zusprüche freut. Er liest den Blog nämlich auch regelmässig.
Einige von euch wissen von wem die Rede ist und euch möchte ich bitten die selbe Diskretion walten zu lassen.
An dieser Stelle also alles Gute und Kopf hoch, deine Freunde stehen hinter dir und in nicht all zu langer Zeit wird wieder alles wie vorher sein, wirst sehen!
Es ist schon unglaublich. Die meisten meiner Freunde sind in etwa in meinem Alter und wir sind alle noch in einem Lebensabschnitt, wo wir die Illusion haben unsterblich zu sein und alles wegstecken zu können. Langsam wird mir aber immer mehr bewusst, dass der Körper nicht unbegrenzt lange alles einsteckt was wir ihm antun und dass man sich auch mal schonen muss. Nach dem Motto "wie man in den Wald hinein ruft, so kommt es zurück", bekommt man irgendwann mal eine Rechnung präsentiert.
Von meinem Vater habe ich immer mitbekommen, dass einem nichts umbringt und man alles erreichen kann was man will. Diese Einstellung trage ich unbewusst durchs Leben und bisher ging das immer gut. Meine Mutter hingegen meinte immer, dass man sich schonen und nichts übertreiben soll. Ich denke eine gesunde Mischung aus beidem ist sicher eine gute Kombination. In meinem Alter kann man viel wegstecken und sich scheinbar unendlich lange schinden und die Signale seines Körpers ignorieren. Langsam sollte man aber ein wenig mehr auf sich achten und die eigene Gesundheit vor Beruf und Karriere stellen.
Ich habe neben einem anspruchsvollen Job meine Uni absolviert und bin gleich im Anschluss dazu und ohne Pause in ein anderes Land gezogen, habe einen anderen Job begonnen, befinde mich in in einer anderer Umgebung (Klima, Sprache, Sitten, etc..) und fliege dauernd durch die Gegend. Und als ob das nicht schon genug wäre, gehe ich auch noch fleissig fort und mache momentan keinerlei sportliche Betätigung.
Meine Ernährung ist definitiv auch nicht die Beste und das merke ich auch.
Mir geht es zwar relativ gut im Augenblick und ich geniesse natürlich die tollen Sachen hier und auch der Job macht Spass, aber ich werde sehr bald einen ausgedehnten und entspannenden Urlaub machen. Den hab ich mir verdient und auf das freue ich mich schon.
(Das soll kein "fishing for sympathy" sein, mir gehts gut, ehrlich!!)
An dieser Stelle sei auch ein unendlich grosses Danke an meine Familie und meine Freunde ausgesprochen, ohne die ich all das nicht geschafft hätte!! All jenen, die mich unterstützt haben, sei es mit Erledigungen, "Pflege", oder einfach nur guten Zusprüchen, möchte ich hier meine unendlich grosse Dankbarkeit aussprechen. Ich kann mich sehr glücklich schätzen so eine Familie und solche Freunde zu haben, ehrlich wahr!!!
Wie "gut" sein soziales Umfeld ist, merkt man enorm in genau solchen Zeiten der extremen Belastung.
Genau diese Unterstützung soll auch besagter Freund erhalten und ich bin mir sicher, dass das der Fall ist. Gutes Karma schadet nie und daher hoffe ich, dass dieser Blog und all die netten Gedanken an meinen Kumpel seine Genesung sicher beschleunigen.
Halt die Ohren steif, es ist halb so schlimm wie es im Augenblick aussieht und sehr bald werden wir darüber lachen und um eine Erfahrung reicher sein.
Alles Gute und bis bald!!
danielt - 8. Sep, 09:23
Ich habe heute folgendes auf standard.at entdeckt:
Regierungspartei lehnt UNO-Resolutionsentwurf für Darfur ab
Sudan sieht seine Souveränität bedroht - Entwurf sieht Stationierung von UN-Friedenstruppe vor Khartum - Die sudanesische Regierungspartei hat einen amerikanisch-britischen Entwurf für eine UNO-Resolution zur Stationierung von UN-Friedenstruppen in Darfur zurückgewiesen. Die Truppenstationierung würde die staatliche Souveränität des Sudans verletzen, hieß es in Medienberichten am Donnerstag.
Der Entwurf sei am Mittwochabend vom Führungsgremium des Nationalkongresses sowie einer Parlamentariergruppe unter Leitung von Präsident Omar al Baschir beraten worden, meldeten Radio Omdurman und die Nachrichtenagentur SUNA. Der jetzt von den Briten und Amerikanern vorgelegte Entschließungsantrag sei schlimmer als ein vorheriger Entwurf, sagte der Abgeordnete Ghazi Eldin Atabani nach dem Treffen. Damit solle versucht werden, die völlige Kontrolle über den Sudan zu übernehmen. Jedes Sicherheitsratmitglied, das den Entwurf unterstütze, werde als ein Feind des Sudans betrachtet.
Spasshalber hab ich daraufhin mal die website des österreichischen Aussenamtes aufgesucht und dabei folgendes entdeckt:
Besondere Hinweise
Letzte Aktualisierung: 23.01.2006
Sicherheit
Partielle Reisewarnung!
Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Eritrea und nach Dafur sowie in den Südsudan wird gewarnt. Reisen in den Sudan sollten generell auf ihre Notwendigkeit geprüft werden. In Khartum sollten die Außenbezirke nach Möglichkeit gemieden werden. Österreichische Reisende in den Sudan werden vor Reiseantritt ersucht, sich mit der zuständigen Österreichischen Botschaft in Kairo oder dem Honorarkonsulat in Khartum bzw dem Bürgerservice des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten unter der Tel.Nr. +43 / 5 / 0 115 0 – 4411 in Verbindung zu setzen.
Trotz des Abschlusses des Abkommens zwischen der Regierung und der SPLA im Süden des Landes besteht nach wie vor ein erhöhtes Sicherheitsrisiko, der tödliche Absturz des 1. Vizepräsidenten des Sudan und Anführer der SPLA (südsudanesische Rebellenorganisation), Dr. John Garang in Uganda führte zu heftigen Unruhen im Ballungsgebiet von Groß-Khartum und anderen Städten. Es besteht die Möglichkeit terroristischer Anschläge in Khartum, die sich gegen westliche Ausländer und Hotels, die von westlichen Ausländern frequentiert werden, richten können. Geplante Reisen in den Sudan sollten bis auf weiteres nach Möglichkeit verschoben und die Entwicklung der Lage abgewartet werden
Tja, spannend. Ich werde gleich nach meiner Rückkehr mal wegen einer Gehaltserhöhung / Gefahrenzulage vorsprechen!! :-)
Ich hab vor meiner Reise hierher mit dem österreichischen Konsulat in Khartoum telefoniert und die meinten, dass absolut keine Gefahr besteht. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mich hier relativ sicher fühle und von Auseinandersetzungen oder Übergriffen ist hier gar nichts zu sehen (zumindestens in den Gegenden wo ich mich aufhalte).
Gestern hat mir ein Kollege erzählt, dass er vor 2 Wochen von einem UN Mitarbeiter zu einer privaten Feier eingeladen wurde und dort ging es angeblich ziemlich ab (scheinbar haben die es irgendwie geschafft Alkohol zu organisieren). Es hat aber nicht lange gedauert und dann ist die Polizei aufgetaucht und hat den Laden dicht gemacht. Die non locals wurden von den locals getrennt und letztere angeblich in Haft genommen. Die anwesen Frauen sind als Prostituierte beschimpft worden, durften aber ihres Weges gehen.
Ein Sudani aus dem Büro hat mir erzählt, dass die vorherige Regierung viel liberaler war und sehr westlich eingestellt. Seit dem Amtsantritt von Mohammed Bashir hat sich das aber schlagartig geändert. Generell machen mir die Sudanesen eher den Eindruck, als ob sie sich auch gerne westlichen Freuden hingeben wollen und keinen Bock auf islamistische Einschränkungen haben. Es ist echt eine Schande.
Ich habe in einem meiner älteren Beiträge schon mal die Zensur in Dubai erwähnt. Schmankerl dazu am Rande - am Flug hierher hab ich mir ein GQ Magazin gekauft (so was ähnliches wie "Wiener") und als ich es mir heute durchblätterte, hab ich meinen Augen nicht getraut. Sämtliche Frauen, die auf den Abbildungen nur spärlich bekleidet sind (Bikini zählt bereits als spärliche Bekleidung) sind "manipuliert". Soll heissen Brust und Po sind mit einem schwarzen Textmarker übermalt. AUF ALLEN SEITEN!!! :-))))))))) Es ist echt zum Lachen. Mein Kollege meinte das machen die mit allen Magazinen. Stelle mir die Job Beschreibung dieser Beamten lustig vor. "Was machen sie hauptberuflich?" - "Ich male Ärsche und Brüste an" Echt wahr, manchmal haben die echt einen Klopfer hier.
Der besagte Kollege ist gestern eingetroffen und ist Australier (ca. mein Alter). Gestern haben wir ein wenig geplaudert und er hat mir erzählt, dass er bereits seit 6 Jahren in Dubai ist. Der Bursche hat mir weiters erzählt, dass er in seinem ersten Jahr in den VAE einen Unfall hatte und dabei alkoholisiert war. Er durfte deswegen 6 Monate einwandern, in Dubai! Was er mir von seiner Zeit darin erzählt hat, war erwartungsgemäß alles andere als lustig. Wenn den Wärtern dort z.B. etwas nicht gepasst hat, dann haben die einfach eine Zeit lang die Klimaanlage abgedreht. Ich hab mich gewundert, dass die überhaupt eine haben. Aber wahrscheinlich war er im Touristentrakt. Na ja, anyway. Ich hatte ohnehin nicht vor etwas zu trinken wenn ich fahre und diese story bestätigt mich in meiner Vorsicht.
Letztens hab ich desweiteren erfahren, dass es in Dubai den so genannten CID gibt, das Central Investigation Department. Das ist so eine Art Geheimpolizei der Regierung und die sollen angeblich auch in Clubs und an Stränden nach Verstössen gegen die kulturellen, religiösen, moralischen und ethnischen Werte der VAE Ausschau halten.
Es ist schon interessant, trotz allen highlifes und trotz aller scheinheiligen Weltoffenheit ist Dubai nach wie vor Teil eines arabischen bzw. muslimischen Landes und da gelten halt andere Regeln.
Heute hab ich beim durchzappen der ca. 300 arabischen Kanäle unseres Fernsehers einen libanesischen Sender entdeckt, der sich Manar nennt. Das ist der Fernsehsender der Hizbollah. Die Israelis haben den zwar bombardiert, aber scheinbar haben sie es trotzdem nicht geschafft den Betrieb lahm zu legen. Echt unglaublich was man da sieht. Alle 60 Minuten strahlen die ein Propagandavideo der schlimmsten Sorte aus. Man sieht die tapferen und heldenhaften Hizbollah Kämpfer und wie sie sich mutig gegen den als sehr böse dargestellten Feind Israel zur Wehr setzen. Ziemlich blutrünstig und brutal...Ich verstehe zwar nichts, aber diese Bilder brauchen keine Übersetzung. Erinnerte mich irgendwie an die Propagandavideos der Deutschen im zweiten Weltkrieg. Der Hitlergruß hat in dem Video übrigens auch nicht gefehlt.
danielt - 26. Aug, 15:48
Jetzt hat mich doch noch der Ehrgeiz gepackt und ich hab einfach die Bilder direkt am Handy und in mühevoller Einzelarbeit von der Memory Card auf den Phone Speicher kopiert. Sind immer noch nicht alle, aber ich war jetzt einfach zu müde um alle zu kopieren. Hier also nur ein weiterer kleiner Auszug.
Hier zu sehen ist die Sheik Zayed Road, die schon einmal erwähnte grösste Hauptstrasse / Highway in Dubai. Auf einer Länge von ca. 3km türmen sich links und rechts von der Strasse ziemlich beachtliche Skyscraper auf. Es gibt noch schönere Teile die ich erst photographieren muss.
Dubai Nightlife. Hier zu sehen ist der Souk Madinat. Ein bereits erwähnter Bazar / Restaurantbereich / Nightclub Areal / Romantikspot / was auch immer. Zu sehen ist die Einfahrt. Es war Donnerstag Abend und hunderte Autos stauen sich zur Einfahrt vor, wo jedes einzelne geparkt wird. Aussteigen und Schlüssel hergeben, so funktioniert das dort.
Im Souk selbst hat man einen echt atemberaubenden Blick auf das in allen Farben beleuchtete Burj al Arab
Und wer sich wundert was der Bub im Inneren dieser Clubs treibt, hier ein (zensierter *g*) Auszug:

Jop, ich bin da noch ziemlich blass (war zu dieser Zeit aber auch erst seit 1 Woche in Dubai)
Hier zu sehen was Alkohol gemischt mit Sehnsucht auslöst:
Da war ich dann schon ziemlich fertig. Die beiden Damen haben sich übrigens als Flugbegleiterinnen von Emirates ausgegen. Ich glaubs ihnen :-))
Keine Ahnung wer das war, aber egal, sehe mich gerne zwischen zwei Frauen ;-)
Hier ist links von mir einer meiner flat mates zu sehen. Fares, ein Libanese und ein ziemlicher relaxter Typ. Verstehe mich ausgezeichnet mit ihm und fortgehtechnisch schwimmen wir absolut auf einer Linie.
Okay, weg von den süssen Früchten des Dubai´schen Nachtlebens, hin zu den selbstsprechenden Bildern aus dem Sudan.
Im Büro unseres Kunden hängt ein Plakat, auf dem folgendes steht:
So, und jetzt ohne weiteres Kommentar die folgenden Bilder:
Hier zu sehen ist übrigens die erwähnte Fassade des Flughafens:
So sieht es auf den Strassen aus:
Überall UN Fahrzeuge
Das Gebäude wo unser Kunde sein Büro hat (2 Stockwerke, der Rest ist von einer Ölfirma beleget)
Vor dem Gebäude hab ich zufällig diese Szene miterlebt. Manche Angestellte begeben sich in der Arbeitszeit zum Beten vor das Gebäude. Auf einem eigens ausgelegten Teppich verichten sie ihre Betübungen. Dieses Photo hab ich mich nur aus der Hüfte machen getraut. Eigentlich hätte ich das überhaupt nicht machen sollen, aber mich hat die Szene irgendwie beeindruckt.
Die Business Lounge am Flughafen...ohne Worte
Nett ist der Blick auf den Nil. Genau von unserem Büro aus blickt man auf das Delta, wo sich blauer und weisser Nil treffen. Wollte zwar ursprünglich zuerst näher ran und ein besseres Bild machen, aber da Regenzeit ist und ich ein Schisser bin, geh ich lieber nicht die Gefahr eines Mosquitostiches ein.
Hier noch ein kleiner snapshot kurz nach dem Landen in Khartoum. Die Uniformen find ich echt "fesch".
Irgendwo in the middle of nowhere. Kennt ihr den Spruch "Gottes vergessenes Land", wenn das nicht hier ist, wo dann..
Das fand ich witzig. Bei uns zu Lande steht die nachfolgende Marke für einen exklusiven Sprudel, hier ist das der Name der Müllabfuhr :-)
Gut, es ist jetzt 03 Uhr und ich kotz mich gleich an vor lauter Chick und Laptop Guckerei.
Morgen ist Wochenende und damit kräftig ausschlafen angesagt!! Gute Nacht!!
danielt - 25. Aug, 01:21
Es ist jetzt 02Uhr34 Ortszeit in Khartoum und ich hab mich die letzten 3 Stunden damit herum gespielt, endlich ein paar Bilder zu veröffentlichen. Alle meine Bilder sind auf meinem Handy auf der Memory Card und aus unerfindlichen Gründen kann ich beim verbinden über USB nur auf den Speicher des Handys, nicht aber auf die Memory Card zugreifen (und genau dort sind alle pics). Lustigerweise geht das auf meinem privaten Lappi (der in Dubai ist, wo ich kein Internet, bzw. den Filter für flickr.com habe) ganz easy. Einfach anschliessen und schon kann ich ganz normal auf die memory card mittels Dateimanager zugreifen. Auf dem hier geht das nicht und so kann ich euch nur eine seeeehr kleine Auswahl an pics zeigen.
Fangen wir mit dem nettesten an. Zu sehen ist der Jumeira Beach (der öffentliche Bereich), der nur 5 Gehminuten von meiner residence entfernt ist:
Dubai ist natürlich auch eine Stadt der tollen schicken Autos. Hier eine Aufnahme eines etwas aufgemotzten Hummers. Man beachte die kleinen Felgen:
Hier nochmal der selbe Strand aus einem anderen Blickwinkel:
Was wäre Dubai ohne Shopping malls, hier ein Aufnahme von der Mall of the Emirates. Dieses Bild gibt aber leider keineswegs die unmenschliche Grösse der mall wieder. Find das Photo aber trotzdem nett, da alles so funkelt und glänzt
In der selbigen shopping mall befindet sich auch der Zugang zum angrenzenden Ski Dubai. Man kann von der Shopping Mall aus durch Fenster einen Blick auf das Skigeschehen werfen. Leider sieht man hier nicht viel, aber nur zum Beweis, dass es in der Wüste Schnee gibt, hier das Bild:
So da la, das wars auch schon wieder. Sobald ich herausgefunden habe, wie ich auf diese schei... Memorz Card zugreifen kann, gibt es ca. 40 Bilder und die sind um einiges aufregender, versprochen! :-)
danielt - 25. Aug, 00:33
Khartoum, 01 Uhr Ortszeit. Ich komme gerade von einem 4-stündigem Workshop zurück, bin voll erledigt. Kein richtiges Frühstück gehabt und zu Mittag nur einen Toast gegessen. Wer mich kennt weiß, wie wichtig mir meine Mahlzeiten sind!!
War von 09h bis 19h im Büro und um 20h ging es ins Hilton zu dem workshop. Ich bin hier diese Woche der einzige Vertreter meiner Firma und deshalb wurde ich gebeten anwesend zu sein, falls es Dinge gibt, die einer Abstimmung bedürfen. Die Agenda des workshops war ein neues Provisionschema für die Händler unseres Kunden. Alle aus der Telekombranche wissen, wie gierig Händler sein können und wenn es um ihr Geld geht, dann ist die Stimmung bei solchen Meetings immer hitzig.
Viel verstanden hab ich allerdings nicht. Die Präsentation inkl. der anschliessenden hitzigen Diskussionsrunde war auf Arabisch. Sogar die Powerpointfolien waren alle auf Arabisch. Ich bin also 4 Stunden lang völlig ausgehungert auf meinem Stuhl hin und her gerückt und hab es kaum geschafft mich wach zu halten. Denke ich bin ein, zweimal sicher kurz eingenickt. Neben mir saß allerdings mein Auftraggeber und daher konnte ich mich leider nicht völlig leidenschaftlich meinen Träumen hingeben. Das war so ziemlich meine unnötigste Anwesenheit in einem workshop/meeting seit langem.
Das einzige highlight der Veranstaltung war, dass zu Beginn des workshops (anwesend waren ca. 100 ausgewählte Händler) ein Typ das Mikro ergreift und zu beten/singen anfängt. So wie die Muaezzin auf den Minaretten der Moscheen!! Ich hab anfangs nicht gewusst was los ist. Zuerst kommt der CEO der Firma, begrüsst alle anwesenden kurz und gibt das Mikro dann dem besagtem Sängerknaben weiter. Alle hören sich das Gebet in Ruhe an, murmeln am Ende irgendeinen Gebetsspruch und dann fängt das meeting erst richtig an. Das lustige ist, dass davon abgesehen alles genau so aussah wie vergleichbaren Veranstaltungen bei uns zu Lande. Überall waren Plakate vom Anbieter aufgehängt, es wurden Geschenktüten für die Händler ausgeteilt (die Kappen sind genau so hässlich und unnütz wie die von unseren Mobilfunkern) und es gab auch ein riesiges Buffet (in das mich nach Ende der Veranstaltung genüsslich stürzte. Im Publikum saßen sowohl Schlipsträger, als auch Leute mit ihren traditionellen Gewändern (weiße Kleider mit weißem Turban). War irgendwie interessant.
Die Händler haben, den Gestiken und der Lautstärke nach zu urteilen, dem CEO ziemlich Gas gegeben und ich dachte kurzzeitig, dass bald eine handfeste Schlägerei entstehen wird. Aber dem war Gott sei Dank nicht so. Nach kurzem Tumult war wieder alles in Ordnung und ich konnte weiter in Ruhe tagträumen.
Ich muss ehrlich zugeben, dass meine bisherige kurze Consulting Erfahrung mir eine gute Vorschau auf den workload meiner Tätigkeit bot und ich gestehe, dass ich momentan ziemlich schwimme. Mein Kollege Jerome, der Franzose, ist darüber hinaus aus gesundheitlichen Gründen momentan nicht in der Lage mir zu assistieren (wobei das eher umgekehrt war) und wird wahrscheinlich längere Zeit nach Frankreich heimkehren um sich behandlen zu lassen (ist scheinbar echt ernst). Wir haben zwar einen weiteren Kollegen, der vor kurzem angefangen hat und scheinbar viel Erfahrung hat, aber ich hab momentan nicht mal die Zeit ihn entsprechend einzuweisen. So sitze ich also allein in Gottes vergessenem Land und ritze bereits Striche in die Wand meines Zimmers, um die Tage bis zu meiner Rückkehr abzuzählen.
Das Consulting Dasein ist zwar in der Tat gut bezahlt, aber das ist meines Erachtens nach auch mehr als gerechtfertigt. Der Kunde erwartet von dir vollen Einsatz und Arbeitszeitregelung gibt es so gut wie keine (im Büro in Dubai ist das um einiges relaxter). Das ständige Herumfliegen und die Hotelzimmerherumhockerei geht mir jetzt schon am Nerv.
Ich will aber nicht, dass sich meine Motzerei so anhört, als ob alles schlecht wäre und ich leide. So ist es definitv nicht. Die Erfahrung und die angenehmen Seiten dieses Berufs wiegen die Nachteile (noch) auf. Länger als zwei drei Jahre mache ich das aber wahrscheinlich nicht, das geht echt auf die Substanz. Dubai jedenfalls macht mir nach wie vor Spass und was Lebensfreude angeht, so ist das dort im Übermaß vorhanden. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht irgendwas neues und interessantes entdecke. Die Mentalität und Vielschichtigkeit ist atemberaubend und ich hab noch nie so viele Leute in so kurzer Zeit kennen gelernt.
Morgen ist der letzte Tag vorm Wochenende und ich kanns kaum erwarten morgen Abend ins Bett zu fallen und genussvoll auszuschlafen!!
keep you posted!
gute Nacht!
danielt - 24. Aug, 00:25
hello allerseits!
Ja, ich lebe noch :-) Hatte bisher echt keine Möglichkeit zu posten und nachdem ich wieder mal im Sudan hocke, kann das auch noch ein bisschen dauern. Hier ein Bericht, den ich in Word vor ca. 1 Woche geschrieben habe. Nicht mehr ganz up to date, aber vielleicht trotzdem interessant´. Ich werde alle bisherigen Zuschriften in Kürze beantworten. Vielen Dank für die "Lebst du noch" Nachrichten :-)
Sudan - Reiseerfahrung die Erste (und leider nicht letzte)
Long time no see/hear, wie man auf Englisch so schön sagt. Das liegt daran, dass ich bis heute keine Möglichkeit hatte online zu gehen. Sudan, Job, Filter hier, Erledigungen da,...etc etc.
Widme den heutigen blog einer etwas längeren Stressabbautherapie.
Ich bin vor 2 Tagen vom Sudan zurück und vollkommen geschlaucht. Wie es vorort zugeht habe ich ja schon erzählt. Was ich aber beim Rückflug alles mitgemacht habe, ist wert eigens erwähnt zu werden. Auf all meinen bisherigen Reisen hab ich einige sehr nette und manchmal eher weniger nette Flughäfen gesehen. Khartoum Airport ist aber definitv die Krönung eines schlechten Witzes von Flughafen, wenn sich dieser überhaupt so schimpfen darf.
Ich versuche den Prozess vom Betreten des Flughafens, bis zum Besteigen des Fliegers nachfolgend möglichst detailiert zu beschreiben.
Immer-noch-Upload-Unmöglichkeitshalber kann ich euch leider nicht das Photo von der Fassade des Flughafens senden, aber ich überlasse es eurer Vorstellungskraft, sich ein Bild von einer bröckelnden Fassade, dekoriert mit blassen Buchstaben des Titels „Kh toum Internat nal Airp t“ zu machen. Vielleicht war es Schicksal, vielleicht auch einfach nur Pech, aber just an dem Tag wo wir zurückfliegen, teilen wir dieses Vorhaben mit ca. 1000 anderen Leuten, Ergo: es war gerammelt voll. Laut, heiss, stickig und chaotisch sind noch nette Adjektive für den Zustand (passendes Wort) in der Check In Halle. Aber nicht ungeduldig werden, es wird noch besser. Erste Hürde am Weg zum Flieger ist gleich mal ein baggage check.
Man legt sein Gepäck gemeinsam mit den bereits erwähnten Massen auf ein Förderband, und geht dann durch einen separaten Eingang (OHNE seinem Gepäck, das auf einem Förderband ganz traurig und ängstlich dahinrollt) zur ersten Kontrolle. Dort wollen sie Pass und Ticket sehen. Ist nur zu blöd, dass sie einem das nicht vorher sagen und deshalb lag mein Pass und Ticket in meinem Handgepäck am Förderband. Bla bla ist imGepäck, bla bla soll sich nicht anscheissen, bla bla ok. Gut, ich haste also zum Ende des Förderbandes, um mein Gepäck vor möglicher Fremdentwendung zu bewahren und finde es auch tatsächlich vor. Dreckig und staubig zwar, aber immerhin noch da. Ich reise wohlgemerkterweise nur mit meinem Trolley, meiner Anzugstasche/koffer und meiner Laptoptasche. Die nächste Station wartet mit ähnlich lustigen Überraschungen auf. Beim Einreisen, als auch beim Ausreisen muss ein registration formular ausgefüllt werden. Name, Passnr, Wohnort im Sudan und im Ursprungsland, usw. Es gibt jeweils eines für Sudani und eines für Non-Sudani. Ich dachte zwar, dass ich anhand meiner Hautfarbe (und auch sonst) wohl relativ sicher als Non-Sudani eingestuft werden kann, aber mangels ausreichender Formulare, haben sie mir einfach ein Sudani Formular in die Hand gedrückt. Auch gut, bin ich halt Sudani. Meine Kollegen, die schon öfter im Sudan waren, machen sich übrigens mittlerweile einen Spass daraus, beim Wohnort Sachen wie Disneyland oder White House anzugeben...kontrolliert nämlich eh kein Schwein. Ich bin noch nicht so tollkühn und fülle zumindestens das richtige Land aus.
Mit ausgefülltem Formular geht es dann zum nächsten Schalter, wo man 20 US Dollar für das Exit Visa blechen darf (krieg ich löblicherweise von der Firma rückerstattet). Die 20 Dollar sind natürlich abgezählterweise mitzuhaben, change gibt es keines.
20 Dollar und einige Schweissperlen leichter, geht es weiter zur Passkontrolle.
Okay, lassen wir die Fakten sprechen. Khartoum ist die Hauptstadt eines Landes, das ca. 43 Millionen Einwohner fasst (ich betone ca., da eine Volkszählung in diesem Land sicher eine herausfordernde Tätigkeit ist). Khartoum Airport ist der einzige internationale Flughafen und dementsprechend gut frequentiert. Trotzdem gibt es genau 3, in Worten DREI, ich wiederhole DREI Passkontrollschalter. Menschen, Insekten und Henderl (ok nein, die hab ich nicht gesehen, aber das hätte wirklich wunderbar ins Bild gepasst) stellen sich also in einer unvorstellbaren Schlange bei diesen drei Hütterln an. Dass die Uniformierten sich dort nicht gerade überanstrengen muss ich wohl nicht erwähnen. Einige Zeit später sind meine Kollegen und ich also endlich dran, um unsere feschen Passphotos von nicht Englisch sprechenden Zollmitarbeitern begaffen zu lassen. Plötzlich hat ein besonders gewiffter Beamter die Idee, die Pässe von einigen Passagieren in der Schlange einzusammeln, um sie quasi blockabzufertigen und sie dann später wieder auszuhändigen. Löbliche Idee, aber NO FUCKING WAY gebe ich meinen Pass her, um dann im allgemeinen Tumult einen Pass, ausgestellt auf Mugabe Mugundu zu bekommen. Ich bedanke mich also freundlich für die frühe Bemühung uns die Wartezeit zu beschleunigen und beharre darauf, die Kontrolle meines Passes abzuwarten und selbigen dann gleich wieder einzukassieren (meine Kollegen waren übrigens gleicher Einstellung) Im Wortlaut lief das wie folgt: It´s ok Sir, you can pick it up later, no problem no problem – there is no problem but I rather would want to wait here – no no, you give passport and go on – no, I will not give away my passport – give it to me – no – give it – NO, usw usf. Als sich im Laufe dieser sehr hitzigen Diskussion ein Soldat in fescher Kotztürkisuniform und Züchtigungswerkzeug aka AK-47 in unsere Richtung bewegte, verlies mich die Überzeugung, dass Sturheit immer siegt (und ihr wisst wie stur ich manchmal sein kann). Obwohl ich mich eigentlich schon in einer netten und sicher sehr gastfreundlichen sudanesischen Zelle sitzen gesehen habe, ging meine Sturheit zur Abwechlsung mal gut und von arabischen Flüchen begleitet, durfte ich tatsächlich weiter zur nächsten Station gehen.
Der Check In Schalter. Ein Traum. Drei Verschleierte sitzen hinter einem Tresen, der aus der Gerümpelsammlung hätte stammen können und kontrollieren die Tickets. Ich war bereits nach den ersten zwei Tagen Sudan relativ sicher, dass ich eher früher als später wieder zurück wollte und daher bat ich unseren travel desk, mich auf einen Tag früher umzubuchen. Normalerweise ist das eine relativ simple Angelegenheit. Man bucht seinen Flug um, geht mit dem ursprünglichen Ticket zum Schalter und die Damen kontrollieren die Daten in ihrem System. Gut, ich bin also endlich dran und lege der freundlichen Dame mit breit strahlender Fresse mein Ticket hin. Sie schaut auf das Ticket, schaut mich an, schaut auf ihren Stehkalendar und meint, dass der Flug für morgen ist und nicht für heute. Ich antworte dass das zwar am Ticket steht, ich aber vor einigen Tagen umgebucht habe und auch eine Bestätigung erhalten habe. Völlig siegessicher füge ich noch hinzu sie möge doch einfach in ihrem Flugdatensystem nachsehen. Sie schaut mich an und sagt „what system?“ Ich antworte „in your computer?“ Sie schaut ihre Kollegin an, grinst mich an und sagt „there is no system, we have lists, paper lists“ Könnt ihr euch erinnern, wie es als Kind war, wenn man sich ganz sehnlich einen Bagger, Computer, oder sonstwas gewünscht hat, man davon geträumt hat, dass man es bekommen hat und dann beim Aufwachen nachsieht und feststellt, dass es nur ein Traum war? Tja, mit der selben entäuschten und ungläubigen Miene hab ich an diesem Schalter dreingesehen und mich ganz sehnlich nach meiner Mama gesehnt.
Nach einiger Herumtelefoniererei hat sie dann aber Gott sei Dank die Bestätigung bekommen und ich war meinem Ziel einen Schritt näher. Unglaublich, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, ich hätte das alles nicht für möglich gehalten. Übrigens war die Tatsache das wir business class reisten, nicht im Geringsten eine Erleichterung hinsichtlich Wartezeit oder „treatment“. Aber gut, das war mir eh klar. Es gab dann aber tatsächlich so was wie eine business lounge. Stellt euch die Wartehalle am Südbahnhof in Wien vor und ihr wisst wie luxiorös diese war. Rauchen durfte man auch nicht und das war dann überhaupt der Tropfen aufs überlaufende Fass meiner Beherrschung. Ich war echt fertig und wollte nur noch in den Flieger und nach Hause. Es war ca. 21h Ortszeit als wir dann endlich den Flieger bestiegen und obwohl ich normalerweise im Flieger keinen Alkohol trinke, war es da dann wirklich nötig. Ich hab mir einen doppelten scotch bestellt und bin dann ziemlich fertig und einige abenteuerliche Erfahrungen reicher eingepennt. Um 01h Ortszeit in Dubai sind wir angekommen und um ca. 03h war ich schliesslich im Bett. Ins Büro bin ich am nächsten Tag erst um 11h. War aber ok, da mein Boss auch mit war und er genau so fertig war.
Das Projekt dauert noch bis November und ich werde wahrscheinlich noch ziemlich oft hin und herfliegen. Wahrscheinlich war einfach nur ungewöhnlich viel los und nachdem ich jetzt weiss wie der Hase rennt, wirds beim nächsten mal vielleicht besser. Nichts desto Trotz bin ich schei... froh wieder in Dubai zu sein und geniesse meine Woche hier in vollen Zügen. Nächsten Sonntag geht es wieder runter....denkt an mich
P.S.: gestern hab ich meine erste Houseparty geschmissen (die ich mir wohl verdient habe und Duty Free Preisen sei Dank auch sehr günstig finanziert habe) und es war echt ein Spass. Es sind ca. 10 Leute gekommen und gemeinsam mit den Housemates haben wir zuerst vorgeglüht und sind dann in einen Club gefahren. Problem, die door policy lautet couples only und nachdem ich so nett war, die bestehenden Mann Frau Konstellationen vorzulassen, hab ich ca. 20 Minuten auf eine „freie“ weibliche Begleitung gewartet, die ich bequatschen konnte mich hineinzubegleiten (wie entwürdigend), um dann bis 3h abzufeiern. Mit der Argentinierin, die ích kennen gelernt habe, gehe ich jetzt was Essen und dann....:-) good night, good fight everyone!!
danielt - 23. Aug, 10:07